THE MIDNIGHT

THE MIDNIGHT

Schon die Ästhetik von The Midnight zeigt an: In welche Richtung es geht. Klassische, pastellfarbene Neonschriftzüge, dunkle Räume, rötlich leuchtende Polaroidaufnahmen, futuristische Ensembles: Die Bilder weisen in die 80er und gemahnen sowohl an ikonische Meilensteine wie Ridley Scotts „Blade Runner“, als auch an Nicolas Winding Refns „Drive“. Tatsächlich hat sich das Duo aus Sänger Jamison Tyler Lyle und Programmierer und Produzent Tim Daniel McEwan über diesen Retro-Film und vor allem dessen Soundtrack zusammengefunden. Die gemeinsame Liebe für diesen ätherischen Synthie-Sound mit den leicht künstlichen Beats hat die beiden seither nicht losgelassen. Sie haben ihn seither vielseitig perfektioniert und sind damit auf bislang fünf Alben überaus erfolgreich. Waren die beiden anfangs als Duo für die Musik verantwortlich, haben sie bei ihren Touren doch stets weitere Musiker:innen dabei gehabt, darunter natürlich – ebenfalls unverzichtbar im 80er-Kosmos – immer ein live gespieltes Saxofon. Über die Jahre wurde jedoch aus dem Projekt zweier Studio-Frickler ein veritables Band-Projekt, das die jüngste Platte „Heroes“ – den Abschluss einer Trilogie – auch entsprechend eingespielt hat. Im vergangenen Jahr veröffentlichten The Midnight ihre erste Live-Platte „Red, White and Bruised: The Midnight Live“, die einen feinen Einblick in die Konzert-Qualitäten der Band gibt. Doch seit einigen Tagen hat sich das Bild in den Socials der Band ein wenig gewandelt. „Welcome back“ heißt es da und Comic-Style-Bilder tauchen auf und ein „hero to end the darkness“ ist gelandet. The Midnight sind, das darf man stark vermuten, wieder auf dem Weg, mit neuer Musik die Welt zu retten. Und uns live zu verzaubern, wenn sie im Juli zu uns auf Tour kommen.

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