Ausgelassener US-amerikanischer Ska-Punk, keine Angst vor gesellschaftskritischen Zeilen und dazu von Beginn an eine ordentliche Portion Spaß – so in etwa lässt sich die bisherige Diskografie von Less Than Jake am einfachsten charakterisieren.
1992 haben sich die Gründungsmitglieder in Florida zusammengeschlossen und drei Jahre später ihr Debütalbum „Pezcore“ veröffentlicht. Benannt nach der gleichnamigen österreichischen Süßigkeit, führte das Album den heute lange als wegweisend geltenden Mix aus Ska und Punk erstmals in voller Länge ein, der über die Jahre mit brechenden Gitarren, dröhnendem Bass sowie dem Doppelschlag aus Posaune und Saxophon auf Bläserseite überzeugte. Eine vollgepackte Mischung, die förmlich für die Livebühne geschaffen ist – einer der Gründe, warum Less Than Jake nicht nur als eine der einflussreichsten Ska-Punk-Bands der 90er und 2000er Jahre gelten, sondern auch seit nunmehr 34 Jahren keinen einzigen Sommer Pause gemacht und stattdessen über drei Jahrzehnte voller energiegeladener Konzerte hinter sich haben. 2024 erschien das bis dato letzte Werk, die sieben Song starke EP „Uncharted“, die auf das Studioalbum „Silver Linings“ aus 2020 folgte. Auf dem Longplayer zeigte die Band, dass sie den Spaß auch mal beiseiteschieben und Platz für schwere Themen in den schnellen Punk-Songs schaffen können. In über drei Jahrzehnten Bandbiografie haben sich beinahe unzählige Alben, Tapes, B-Seiten und Live-Werke zusammengetan, aus denen Hits wie „All My Best Friends Are Metalheads“, „The Science of Selling Yourself Short“ oder „She’s Gonna Break Soon“ hervorgegangen sind. Tracks, die auch heute noch Kernbestandteil jeder Less Than Jake Show sind – und von denen stehen auch diesen Sommer wieder neue an! Mit A Wilhelm Scream und The Suicide Machines im Gepäck zieht es die US-Amerikaner im Juli und August auf Europatournee, die auch dreimal in Deutschland Halt macht.
