Manchmal beginnt eine internationale Erfolgsgeschichte mit einer Handvoll Musiker, einer großen Leidenschaft für Folk und Punk – und dem Wunsch, beides zu etwas Eigenem zu verbinden. Als sich The Rumjacks Ende der 2000er-Jahre in Sydney formierten, ahnte wohl niemand, dass aus der Band einmal einer der bekanntesten Vertreter des modernen Celtic Punk werden würde.
In den Pubs und Clubs Australiens entwickelte die Gruppe ihren unverwechselbaren Stil: die rohe Kraft des Punkrock, verbunden mit den Melodien und Geschichten der irischen Folktradition. Was zunächst als musikalische Liebeserklärung an beide Welten begann, fand schnell ein Publikum weit über die Heimat hinaus. Mit jedem Album, jeder Tour und jedem neuen Song wuchs die Fangemeinde – zunächst in Australien, später in Europa, Nordamerika und darüber hinaus.
Heute stehen The Rumjacks für eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die Band veröffentlichte bislang sechs Studioalben, spielte auf internationalen Festivals wie Wacken Open Air, Hellfest oder Punk Rock Holiday und teilte die Bühne mit Szenegrößen wie den Dropkick Murphys und Flogging Molly. Ihr Song „An Irish Pub Song“ entwickelte sich zu einem weltweiten Publikumsliebling und erreichte über 100 Millionen Aufrufe auf YouTube.
Mit „Dead Anthems" (2025) haben The Rumjacks noch einmal einen Gang hochgeschaltet: aufgenommen in Asbury Park, New Jersey, co-produziert mit Pete Steinkopf von The Bouncing Souls und gemixt von Kevin Bivona von The Interrupters, ist es ein Album über Helden und Verlierer, Aufbruch und Heimweh – vollgepackt mit Geschichten, die so klingen, als wären sie schon immer da gewesen. Erzählt werden sie mit Tin Whistle, Banjo, Bouzouki, Akkordeon und einer Energie, die auch nach über fünfzehn Jahren Bandgeschichte nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat.
Auf der Bühne zeigen The Rumjacks, warum sie sich ihren Ruf über Jahre erspielt haben: Ihre Auftritte sind druckvoll, direkt und voller Bewegung. Zwischen treibenden Gitarren, hymnischen Refrains und folkigen Melodien entsteht eine Atmosphäre, die weniger nach klassischem Konzert als nach gemeinsamer Feier klingt. Die Band sucht die Nähe zum Publikum, hält das Tempo hoch und versteht es, aus Songs über Aufbruch, Zusammenhalt und das Leben unterwegs Momente zu machen, die unmittelbar zünden.
Trotz aller Erfolge ist der Kern der Band derselbe geblieben: mitreißende Songs, große Refrains und Geschichten, die nach verrauchten Pubs, langen Straßen und offenen Armen klingen. Genau diese Mischung hat The Rumjacks zu einer festen Größe der internationalen Punk- und Folk-Szene gemacht.
Am 17. September 2026 bringt die Band ihre unverwechselbare Energie nach Jena.
