Wer Steinza zuhört, bekommt keine glattgebügelten Geschichten serviert. Der US-amerikanische Singer Songwriter verpackt Zweifel, Sehnsucht und Schmerz mitten in seinen Songs. Warmer Gesang trifft auf Akustikgitarren und eine Produktion, die sich von zurückhaltendem Folk bis zu weit ausgreifendem Indie- und Alternative-Pop öffnet. Nach einem ereignisreichen Jahr und der Veröffentlichung seines Debütalbums „Steinza Was Here!“ kommt der Musiker im März 2027 für zwei Konzerte nach Deutschland.
Sein Weg begann in Virginia Beach, wo Steinza als jüngstes von vier Kindern in einer musikalischen Familie aufwuchs. Der Vater spielte Schlagzeug, die Schwester Gitarre, und irgendwann griff auch er selbst zum Instrument. Das Gitarrenspiel und Produzieren brachte er sich eigenständig bei, bevor er nach Nashville zog, um sein Songwriting weiterzuentwickeln. 2018 veröffentlichte er mit „Cherokee“ seine Debütsingle und erspielte sich seither mit seinen emotional direkten Songs eine stetig wachsende Fangemeinde. Zu seinen musikalischen Bezugspunkten zählen Noah Kahan, Bon Iver und Dominic Fike, wobei seine eigene Handschrift unverkennbar ist.
Im Februar 2026 erschien das Debütalbum „Steinza Was Here!“, auf dem er erstmals auf voller Länge sein Können offenbart. Gerade Songs wie „Weep“ zweigen, wie unmittelbar seine Musik entstehen kann: Den Song schrieb Steinza nach einer schmerzhaften Trennung in einem einzigen Anlauf. Auch bei den Aufnahmen versuchte er, spontane Ideen nicht durch endloses Nachbearbeiten zu verlieren. Die bewusst zugelassenen Ecken und Kanten verleihen den Liedern eine besondere Nähe. Im September folgte die Deluxe-Version des Albums, die mit „Seattle“ und „Start Again“ zwei weitere Songs ergänzt.
Dass seine Musik vor allem auch für die Bühne gemacht ist, hat Steinza längst bewiesen. Er spielte u.a. mit Matt Maeson, Shaboozey, Saint Motel und Mat Kearney und ging 2026 auf Headline-Tour durch Nordamerika. Seine Konzerte leben nicht nur vom Wechsel zwischen leisen Passagen und kraftvollen Momenten, sondern auch von der direkten Ansprache ans Publikum. Steinza erzählt gern zwischen den Songs und lässt die Zuhörenden an den Entstehungsgeschichten hinter seiner Musik teilhaben. Im März kann sich das Publikum in Berlin und Köln selbst davon überzeugen.
