Mit einigen geplanten Deutschlandterminen bringt Sierra Veins ihre kompromisslose Liveshow auf die Bühne und zeigt erneut, warum das Projekt mittlerweile als einer der stärksten internationalen EBM-Live-Acts gilt. Zwischen Kraft und Melancholie, Sanftheit und Brutalität erschafft die französische Künstlerin ein düsteres Universum, in dem EBM, Dark- und Synthwave, Elektro und selbst Metal-Einflüsse miteinander verschmelzen.
Live fühlt sich das weniger nach einem klassischen Konzert an als nach einem vollständigen audiovisuellen Erlebnis. Hier treffen kalte Synthesizerflächen auf brachiale Beats, aggressive Energie auf emotionale Zerbrechlichkeit, während Licht, Visuals und Performance zu einer dystopischen Gesamtwelt verschmelzen. Bereits mit den frühen Singles „Gone“ und „Unbroken“ erreichte Sierra Veins innerhalb kurzer Zeit ein Millionenpublikum und entwickelte sich schnell weit über die klassische Dark-Electronic-Szene hinaus zu einem internationalen Geheimtipp. Mit dem Debütalbum „A Story of Anger“ (2023) folgte schließlich der endgültige Durchbruch. Besonders die Zusammenarbeit mit Carpenter Brut, HEALTH und Gunship machte deutlich, wie eigenständig sich ihr Sound zwischen elektronischer Härte, cineastischer Atmosphäre und dunkler Alternative-Sensibilität bewegt.
Parallel dazu spielte Sierra Veins ausgedehnte Europatourneen, ausverkaufte Clubshows und Festivals wie Hellfest, Roadburn oder Les Vieilles Charrues. Hinzu kamen Support-Slots für Carpenter Brut in Großbritannien, durch die sich das Projekt auch live einem noch größeren Publikum präsentierte. 2024 begann dann bewusst ein neues Kapitel: Aus SIERRA wurde offiziell Sierra Veins. Der neue Name bündelt die intensive Bildsprache und die emotionale Ausrichtung des Projekts noch stärker. Blutrote Farbwelten, Latex- und Leather-Ästhetik, körperliche Symbolik und cineastische Visuals prägen seitdem das gesamte Universum rund um die Künstlerin. In Interviews beschreibt sie, dass viele visuelle Konzepte, Moodboards und Farbwelten häufig bereits entstehen, bevor überhaupt die Musik geschrieben wird. Genau diese starke Verbindung aus Sound und Ästhetik macht das Projekt heute so unverwechselbar. Musikalisch setzte Sierra Veins diese Entwicklung zuletzt mit Singles wie „My Poison“, „Who I Used to Be“ und „Desire“ fort, die den Weg zum aktuellen Album „In the Name of Blood“ ebneten. Inhaltlich beschäftigt sich das Album mit Wut, Identität, Kontrollverlust und Transformation. Alles Themen, die sich auch durch die intensive Liveshow ziehen. Im September 2026 spielt die Künstlerin zwei Clubkonzerte in Nürnberg und München.
