Im März 2027 präsentiert die französische Sängerin, Komponistin und Performerin Camille ihr neues Album „The Sound Of Milk“ live und bringt damit ein Werk auf die Bühne, das sich über drei Kapitel entfaltet: Geburt, Kindheit und Jugend. Entstanden parallel zum Aufwachsen ihres ältesten Sohnes, verbindet das Album persönliche Klangaufzeichnungen aus dem Familienleben mit orchestralen Popmomenten und beschäftigt sich mit Mutterschaft, Weitergabe von Erfahrungen und der Frage, was wir kommenden Generationen hinterlassen. Für Camille markiert „The Sound Of Milk“ die erste reguläre Albumveröffentlichung seit „OUÏ“ aus dem Jahr 2017. Dass sich eine Künstlerin einem solchen Konzept widmet, überrascht bei Camille kaum.
Seit mehr als zwanzig Jahren zählt sie zu den eigenständigsten Stimmen der französischen Musik. Ihren Durchbruch feierte sie 2005 mit „Le Fil“, einem Album, das auf einem durchgehenden Bordunton basiert und heute als Kultalbum gilt. Statt sich musikalischen Konventionen zu unterwerfen, entwickelte Camille eine eigene Sprache aus Stimme, Atem, Körperklängen und Rhythmus. Auf Alben wie „Music Hole“, „Ilo Veyou“ und „OUÏ“ verband sie vokale Polyphonien, Body Percussion, Folk, Jazz, Chanson und experimentellen Pop zu einem Klangbild, das sich bis heute jeder eindeutigen Kategorisierung entzieht.
Einen ersten Eindruck des neuen Albums liefert die Single „La Terre“, die im März 2026 erschienen ist. Gemeinsam mit einem Musikvideo, das Camille selbst mit ihrer Familie in der Nähe ihres Wohnorts realisierte, beschäftigt sich der Song mit der Beziehung zwischen Mensch, Natur und Planet. Poetisch und zugleich direkt erinnert „La Terre“ daran, wie eng unser Leben mit der Erde verbunden ist und wie wichtig es bleibt, diese Verbindung zu bewahren. Parallel zu ihrer eigenen Musik hat Camille in den vergangenen Jahren auch international Aufmerksamkeit für ihre Filmarbeiten erhalten. Nach ihrer Beteiligung an Ratatouille komponierte sie gemeinsam mit Hans Zimmer für „Der kleine Prinz“ und schrieb zuletzt zusammen mit ihrem Partner Clément Ducol die Musik zu Emilia Pérez. Der Soundtrack wurde unter anderem mit einem Golden Globe, einem César und einem Oscar ausgezeichnet. Wer Camille bereits live erlebt hat, weiß, ihre Konzerte entwickeln sich zu immersiven Sinneserfahrungen zwischen Trance und Feier. Zwischen Intimität, körperlicher Präsenz und kollektiver Energie entstehen Abende, die sich ebenso wenig einordnen lassen wie ihre Musik selbst. Das Konzert im Frühjahr 2027 bietet die Gelegenheit, eines der ambitioniertesten Projekte ihrer Karriere live zu erleben!
