LEAH KATE

LEAH KATE

Bei Leah Kate möchte man ungern in Ungnade fallen. Der Titel ihres im September erschienenen Debütalbums wird da sehr deutlich: Wer von der in Los Angeles lebenden Künstlerin zum Inhalt eines Songs gemacht und aus ihrem Leben gekickt wird, ist wirklich „Super Over“. Alle anderen aber können unendlichen Spaß mit ihr haben, auch das macht sie mit ihren Tracks sehr deutlich. Leah Kate schreibt Pop-Rock-Hymnen, die bis auf die Knochen gehen. Ihre Songs, die dröhnende Refrains mit überdeutlichen, überspitzten Details kombinieren, sind intim und messerscharf, musikalisch wie inhaltlich in jeglichem Sinn. Mit der neuen Platte öffnet sie ein neues Kapitel, in dem es um Selbstbestimmung, Selbstwertgefühl und das beste Leben geht. Leah Kate ist eine der coolsten Größen des Break-up-Pop. „Super Over“ entstand in einer turbulenten Zeit in ihrem Leben und ist ein Beweis für Leahs Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, toxische Erlebnisse und persönlichen Schmerz in elektrisierende Kunst zu verwandeln. Musik hat ihr geholfen, sich zu heilen, weil sie so reale Erfahrungen in Hymnen verwandeln konnte, die gleichzeitig ergreifend und erhebend sind. Schon als Kind wusste Leah, dass sie für die Bühne bestimmt war. Von ihrer ersten Gesangsstunde im Alter von fünf Jahren über die Nachahmung ihrer Lieblingskünstler in Musikvideos bis hin zum Schreiben ihres ersten Songs im Alter von 13 Jahren, der bereits „von einem dummen Kerl“ handelte, war Leahs musikalische Reise bemerkenswert. Ein entscheidender Moment kam mit ihrem Durchbruchstrack „10 Things I Hate About You“, einer bissigen Trennungshymne, die bei Hörer*innen auf der ganzen Welt Anklang fand, mit Platin ausgezeichnet wurde und ihren Platz in der Popwelt behauptet. Mit dem Debütalbum und der kommenden Tour erfüllt sie sich nicht nur ihren Kindheitstraum: „So habe ich mir meine Zukunft immer vorgestellt.“

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